Über Bikepunkproductions




Bikepunk Productions wurde 2012 gegründet, um den Dokumentarfilm "Sounds Queer" zu produzieren. Seitdem fasst es als Label die künstlerischen Arbeiten von Dan Dansen unter einem Begriff zusammen


Dan Dansen lebt und arbeitet als freischaffender Filmemacher und Fotograf in Berlin. Er hat Kulturwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert.Seit 2014 studiert Dan Dansen aufbauend „Kunst und Medien“ an der Universität der Künste Berlin mit dem Schwerpunkt auf Film.

Seine künstlerische Arbeit zeichnet das analytische und emotionale Ausloten von Themen aus. Seine Herangehensweise experimentiert mit unterschiedlichen Stilen und Genres, um die jeweils passende Form für eine Thematik zu finden. Dabei geht es ihm um die Herstellung von Intimität, egal ob er dokumentarisch oder fiktional, filmisch, performativ oder fotografisch arbeitet. Diese Intimität bettet er in gesellschaftliche Kontexte ein und zeichnet somit das Singuläre als Teil eines Großen Ganzen. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit der Analyse und Kritik von gesellschaftlichen Verhältnissen, mit queeren Themen, sowie der Frage, wie wir unser Leben gestalten wollen – der Frage nach der Utopie. Ein zentrales Anliegen seiner Arbeiten ist es, gewohnte Strukturen aufzubrechen und zu einer Hinterfragung der eigenen Positionen anzuregen, um neue Denkräume zu öffnen. Er stellt aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Frage, wie ein solidarisches, gemeinschaftliches Leben jenseits des Kapitalismus möglich ist.

Momentan arbeitet er an unterschiedlichen filmischen und fotografischen Projekten. Seine aktuellsten fotografischen Arbeiten “Matalascañas – Finankrise Revisited” und "Brutalismus - Filmstills from Horror Movies" beschäftigen sich mit Architektur als Herrschaftsverhältnis und verloren gegangenen Utopien. Sie wurden im Museum für Fotografie Berlin ausgestellt. Sein dokumentarischer Essaykurzfilm „Prinzessin des Alltags“ ist ein Videoliebesbrief an seinen Partner, mit dem er als nicht-binärer queerer Trans*-Mann in einer schwulen Beziehung lebt. Der Film erteilt eine Absage an die heteronormativen Konventionen, die Trans*-Körper exotisieren, indem er sich weigert, den Trans*-Erzähler zu zeigen. „Prinzessin des Alltags“ wurde unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien, England, den USA, Kanada, Argentinien, Südkorea und Japan gezeigt.